Im Webdesign stößt man immer wieder auf Begriffe, die für strukturierte Präsentationen visueller Inhalte stehen. Ein solches Element ist die „Lightbox“. Doch was verbirgt sich dahinter? Im Kontext des modernen Webdesigns bezeichnet „Lightbox“ eine Technik, die es ermöglicht, Bilder, Videos oder andere Inhalte in einem überlagernden Fenster, meist zentriert und mit abgedunkeltem Hintergrund, darzustellen. Ziel ist es, den User von visuellen Ablenkungen zu isolieren und seine Aufmerksamkeit gezielt auf den präsentierten Inhalt zu lenken.
Die Idee zur Lightbox stammt aus der klassischen Fotografie, genauer gesagt von den Leuchtkästen (englisch: „light boxes“), auf denen Diapositive und Negative betrachtet wurden. Die webbasierte Version entstand Anfang der 2000er-Jahre, als Entwickler eine ästhetisch anspruchsvollere Alternative zum simplen Pop-up Fenster suchten. Insbesondere Lokesh Dhakar machte den Begriff mit seinem gleichnamigen JavaScript-Plugin im Jahr 2005 populär. Moderne Lightboxen bieten weitaus mehr Funktionen und sind ein fester Bestandteil imWebdesign.
Im direkten Vergleich zu traditionellen Medienpräsentationsmethoden, wie etwa Fotogalerien im Printbereich oder klassischen Pop-up-Fenstern, ist die Lightbox flexibler. Sie sorgt für ein flüssiges Nutzererlebnis, das weder zusätzliche Browser-Tabs benötigt noch die ursprüngliche Seite verlässt.